Presse
27.04.2018, 10:20 Uhr
Politik trifft Wirtschaft
Mitglieder der CDU Main-Kinzig-Kreis im Gespräch mit Michael Graf, Leiter des BVMW im MKK
Der Trend ist klar: Auch für Unternehmen aus dem Main-Kinzig-Kreis wird es immer schwieriger, qualifizierte Fachkräfte zu finden. Michael Graf, der den Kreisverband Main-Kinzig des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW) leitet, weiß von seinen Mitgliedern: „Das geht teilweise sogar so weit, dass die heimischen Unternehmen Schwierigkeiten haben, neue Aufträge anzunehmen, weil die notwendigen Mitarbeiter fehlen.“
Die Gründe sind bekannt: „Der Fachkräftemangel ist der demografischen Entwicklung geschuldet: Die Gesellschaft altert, es gibt zu wenig Nachwuchs – das macht sich auch in der Wirtschaft immer deutlicher bemerkbar“, so Winfried Ottmann, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU im Kreistag des Main-Kinzig-Kreises. „Gute Verkehrsinfrastruktur, ein zeitgemäßes Kultur- und Freizeitangebot, ländliche Schönheit und zugleich städtische Vielfalt – das macht das Lebensumfeld attraktiv und zieht Menschen an. Und somit auch Fachkräfte.“ Interessant in diesem Zusammenhang ist das Ergebnis einer IHK-Analyse, die zeigt, dass „Demografie den Autobahnen folgt“. Demnach suchen die Menschen nach Wohnorten vor allem dort, wo sie es nicht länger als zehn Minuten bis zur nächsten Autobahnauffahrt haben. Ottmann: „Mit Ausnahme der Gebiete rund um Birstein, Sinntal, Jossgrund und Flörsbachtal ist das faktisch fast an jedem Punkt des Main-Kinzig-Kreises gegeben. Wir haben damit ein hohes Potenzial für weitere Wohnansiedlung.“ Und dass dieses Potenzial genutzt wird, dafür muss auch die Politik die Voraussetzungen schaffen. „Politik und Wirtschaft müssen gemeinsam die Lebensqualität für die Menschen im MKK erhalten und steigern, um Fach- und Führungskräfte sozusagen ‚magisch‘ anzuziehen“, argumentiert Srita Heide, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU Kreistagsfraktion Main-Kinzig. Der Kreis verliert Vielzahl von den jungen Arbeitnehmern, die sich früher direkt nach ihrer Ausbildung für einen Arbeitsplatz in der Umgebung entschieden haben, so Graf. Viele pendelten täglich längere Strecken. „Dabei haben wir nicht nur viele international agierende mittelständische Unternehmen als ‚Hidden Champions‘ in der Region, sondern auch andere große und kleine Unternehmen, die attraktive Arbeitsplätze zu vergeben haben. Unser Ziel ist deshalb, mehr Kapazitäten für unsere heimischen Unternehmen mit Arbeitnehmern aus der Region und von außerhalb aufzubauen.“ Durch die demografische Entwicklung und die Digitalisierung benötigen etablierte Unternehmen sowie Start-ups Unterstützung in unterschiedlichen Betriebsphasen. Es ist die Aufgabe der Politik, funktionierende Kommunikationskanäle zur heimischen Wirtschaft aufzubauen. „Durch den regelmäßigen Dialog wissen wir, welche Aufgabe wir als Politiker im Kreis für die Wirtschaft tragen und wie wir zeitnah Lösungen finden können“, sind sich Ottmann und Heide einig.
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