Presse
02.04.2019, 09:38 Uhr
Transparente Standortsuche für die Akademie für Gesundheit und Pflege
Erschienen am 30.03.2019 im Rahmen einer Kolumne des Landestagsabgeordneten Michael Reul in den GELNHÄUSER NACHRICHTEN
Die zukünftige Akademie für Gesundheit und Pflege soll eine Einrichtung werden die weit über die Grenzen des Main-Kinzig-Kreises hinaus ihre Wirkung entfaltet. Erstmalig in Hessen soll die Ausbildung für die Kranken- und Pflegeausbildung in einer Einrichtung zusammen angeboten werden. Dies ermöglicht ein neues Gesetz auf der Bundesebene, nämlich die generalistische Pflegeausbildung. Bei der dreijährigen Ausbildung wird erst im dritten Lehrjahr eine Spezialisierung auf die Kranken-, Kinder oder Altenpflege vorgenommen:
Aufgrund dieser inhaltlichen Grundlage hat der Main-Kinzig-Kreis einen Standortwettbewerb durchgeführt. Bei diesem Wettbewerb haben sich insgesamt sechs Kommunen beteiligt und Vorschläge unterschiedlicher Qualität vorgestellt.

Die CDU Kreistagsfraktion hat im Rahmen einer Fraktionssitzung allen Bürgermeistern, die Interesse daran hatten, die Möglichkeit angeboten ihre Bewerbung für einen Standort vorzustellen und sich den Fragen der Abgeordneten zu stellen. Diese Möglichkeit wurde von den Kommunen Wächtersbach, Gelnhausen, Schlüchtern und Bad Soden Salmünster genutzt. Im Rahmen einer mehrstündigen und sehr interessanten Diskussion stellte sich die Bewerbung von Bad Soden Salmünster als der Vorschlag heraus, der die meisten Kriterien und Anforderungen zum jetzigen Zeitpunkt erfüllt. Aufgrund der öffentlichen kontroversen Diskussion hat die CDU Fraktion angeregt, dass ein neutrales und externes Gutachten erstellt werden soll, dass die geäußerten Kritikpunkte am bestehenden Gutachten aufnimmt und zusätzlich bewertet, damit eine Entscheidungsfindung im Kreistag möglichst konsensual getroffen werden kann.

Die Zusammenstellung weiterer Bewertungsparameter wird im Haupt- und Finanzausschuss unter der Beteiligung der Bewerberkommunen und den im Kreistag vertretenen Fraktionen festgelegt und ein Vorschlag für einen externen Gutachter erarbeitet.

Dieses Vorgehen ist in der jetzigen Situation der beste Weg, um in einer Interessensabwägung den besten Standort zu lokalisieren und dann in die inhaltliche Ausgestaltung einzusteigen.

Die CDU Fraktion ist sich mit ihrem Koalitionspartner einig, dass wir gemeinsam für die beste Lösung für den Main-Kinzig-Kreis, an der Sache orientiert, eintreten.

Die Fraktionen von CDU und SPD laden alle Fraktionen ein, sich inhaltlich zu beteiligen. Gleichzeitig fordern wir die Kreistagsabgeordneten auf, zu den eigenen Forderungen nach einem breiteren Kriterienkatalog für einen Standort, den wir gemeinsam im Haupt- und Finanzausschuss erarbeiten wollen, dann auch zu stehen und eine adäquate und verbindliche Prüfung der Standorte vorzubereiten. Unser gemeinsames Ziel muss eine möglichst breite Basis für eine Entscheidung im Anschluss sein, für die künftige Trägerschaft und Ausrichtung der Akademie wie auch für einen Standort.
Ich bin optimistisch, dass dies gemeinsam gelingen wird.
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