Anfragen
04.07.2017, 12:13 Uhr | Die Beantwortung erfolgt durch den Kreisausschuss des Main-Kinzig-Kreises
 
Pakt für den Nachmittag
Im Dezember 2016 waren im MKK 56 von 92 Schulen im Ganztagsprogramm
(Profil 1-3) aufgenommen. Gibt es seit dieser Zeit weitere Antragsteller?
Bitte eine Aufstellung vorlegen, gegliedert in folgende Punkte

o Schulen
o Profil
o räumliche Voraussetzung (Betreuungsraum /Küche /
Essensausgabe)
o finanzielles Volumen der Umbaumaßnahmen
o Kreisförderung

Die Anlage 1 der Beantwortung dieser Anfrage enthält eine Liste der Schulen, die derzeit im Ganztagsprogramm des Landes sind, sowie das jeweilige Profil. Aus Anlage 2 gehen die für das Schuljahr 2018/19 gestellten Anträge mit dem finanziellen Volumen der Umbaumaßnahmen hervor, diese Anträge werden dem Kreistag in der Sitzung am 1. Dezember 2017 zum Beschluss vorliegen. Anlage 3 schließlich enthält eine Liste der Schulen, die mit Beginn des Schuljahres 2017/18 neu in das Ganztagesprogramm einsteigen werden oder sich im Rahmen des Programms
weiterentwickeln mit dafür vom HKM zur Verfügung gestellten Stellen und/oder Mitteln.

Unterstützt der MKK derzeit Schulen bei der Nachmittagsbetreuung?
o Wenn ja, in welcher Höhe?
o Wenn ja, nach welchem Schlüssel werden die
Schulen/Fördervereine unterstützt?
o Wenn ja, würde die Kreisförderung bestehen bleiben oder neu
verhandelt werden?


Der MKK stellt die räumlichen und sächlichen Voraussetzungen für das ganztägige Angebot gemäß „Richtlinie für ganztägig arbeitende Schulen in Hessen nach § 15 Hessisches Schulgesetz (Erlass vom 1. November 2011, Gült. Verz. Nr. 721)“ sicher.

Er gewährleistet die für ein Essensangebot erforderliche räumliche, sächliche und personelle Ausstattung der Schule.

Fördervereine, die Betreuung von Grundschulkindern anbieten, erhalten in der Regel einen Zuschuss in Höhe von 5.112,92 € jährlich, hier handelt es sich jedoch um Landesmittel, die der Kreis an die Betreuungsvereine weiterleitet. Diese Fördermittel entfallen jedoch für Betreuungsangebote im Rahmen des Pakts für den Nachmittag und werden seitens des Landes zur Finanzierung des Pakts herangezogen.

Für die Umsetzung des Projekts sind räumliche Voraussetzungen zu schaffen,
für deren Bereitstellung der Schulträger zuständig ist.

o Gibt es eine aktuelle Übersicht, welche den IST- und SOLLZustand
auflistet?
o Wie hoch ist der Kostenbedarf zu beziffern, die räumlichen
Voraussetzungen zu schaffen?
o Wenn nein, ist eine finanzielle Unterstützung im Rahmen der
Nachmittagsbetreuung angedacht?


Derzeit hat lediglich eine Schule im MKK Interesse am „Pakt für den Nachmittag“ bekundet, die betroffene Schule wird im Rahmen von bereits in Planung befindlichen Umbaumaßnahmen unter anderem auch für den Ganztagsbetrieb umgebaut.

Der Abgleich eines Ist- und Soll-Zustands ist aufgrund fehlender weiterer
Interessensbekundungen von Grundschulen nicht möglich, ebenso der
Kostenbedarf.

Beabsichtigt ist, mit teilnehmenden Kommunen über eine weitere finanzielle
Unterstützung der Betreuungsangebote in gleicher Höhe wie bisher zu verhandeln, um die Elternbeiträge möglichst niedrig halten zu können.

Soll es im MKK eine Vereinheitlichung geben, was Öffnungszeiten (auch Ferien / Feiertage) und Finanzierung angeht?

Öffnungszeiten sind Teil der inneren Schulorganisation, der Schulträger hat hier keinen Einfluss. Die Finanzierung wird von der Größe der jeweiligen Schule sowie dem im Einzelfall jeweils auszuhandelnden finanziellen Engagement der Standortkommune abhängig sein.

Ist es sinnvoll, die gesamte Personalverwaltung (Einstellung v.
Nichtlehrer/innen wie z.B. Betreuungspersonal, Ausgabe- u. Küchenpersonal, Lohnbuchhaltung) zentral über den Kreis abzuwickeln?

Soweit Schulen am „Pakt für den Nachmittag“ teilnehmen werden, wird dies Teil der abzuschließenden Rahmenvereinbarung mit dem Land Hessen sein, vorzuziehen ist aber eine Abwicklung durch eine Tochtergesellschaft des MKK, um den Stellenplan nicht auszuweiten.

Bei den übrigen Schulen mit Betreuungsangeboten durch kirchliche oder Freie Träger wäre eine solche Regelung nur im Einverständnis des Trägers möglich.

Ist es aus finanzieller Sicht sinnvoll, Speisen zentral zuzubereiten (z.B.
Heinzelmännchen, die das cook & chill-Verfahren an der Kopernikusschule
Freigericht praktizieren) und an die teilnehmenden Schulen auszuliefern?
Soweit die Kapazitäten das ermöglichen, wäre dies sicherlich sinnvoll, es sind aber durchaus andere Verfahren denkbar wie z.B. die Versorgung durch Küchenkräfte vor Ort oder andere Caterer (Warmanlieferung). Die örtlichen, räumlichen und strukturellen Gegebenheiten sind im Einzelfall zu berücksichtigen.

Foto: CDU-Deutschlands/Butzmann
Die Beantwortung erfolgt durch den Kreisausschuss des Main-Kinzig-Kreises -
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